Die gut sozialisierte
Bengalkatze ist eine aufgeweckte und sehr gescheite Katze. Bengalen sind sehr
verschmust und immer zu einem Späßchen aufgelegt. Diese sind natürlich schon weit von der wilden Form, der ALC
(Asian Leopard Cat), entfernt. Eine Bengal die bei ihrem Züchter eine erstklasse Aufzucht genießen durfte, lässt alles mit sich machen.
Sie lässt sich herumtragen, wie ein Baby in den Arm nehmen, lässt sich beschmusen, gibt Küsschen etc... Dies ist zumindest bei unsere Kitten und Katzen der Fall.
Bengalen lieben ihre Menschen und teilen ihre Wünsche auch durch ihr Gurren und Plappern
mit. Bengalen spielen mit allem was sie kriegen können. Sie sind sehr neugierig und finden alles interessant, egal was es ist.


Außerdem lieben sie das Element Wasser. Sie planschen gern darin und fischen Spielsachen
aus Eimern. Es gibt sogar einige Bengalen, die baden gehen. Ein Planschbecken im Sommer ist ein Vergnügen für eine Bengalkatze.
Viele Bengalen aportieren Spielsachen und haben ihre ware Freude daran.
Eine Bengal will beschäftigt werden, sonst verkümmert sie und es wird ihr langweilig. Sie sind sehr temperamentvoll
und tollen sehr viel herum. Dabei sind sie sehr geschickt und ihre Bewegungen sehen sehr elegant aus. Ihre Umgebung
sollte stets neu und interessant gestaltet werden. Mal einen großen Bogen Papier mitbringen oder eine Schachtel,
im Herbst eine Schachtel voll Laub oder sonst etwas. Da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und ich kann
euch versichern, egal was ihr euren Bengis mitbringt, sie werden begeistert sein.
Der Gang der Bengalkatze erinnert an einen Leoparden, fließende geräuschlose Bewegungen sind ein paar Eindrücke.
Auch ihre Gestik ist noch sehr Wildkatzenhaft. Beim Spielen kann man sehr gut beobachten wie sie zum Beispiel
einen Buschelschwanz macht, die Ohren zurücklegt, zur Beschwichtigung miaut usw.
Bengalen sollten nicht alleine
gehalten werden und benötigen unbedingt eine Katze als Spielkameraden. Sie spielen zwar sehr gerne mit ihrem
Menschen aber wir Zweibeiner können keinen Katzenpartner ersetzen. Bengalen sind anspruchsvoll in der Haltung und keineswegs
mit anderen
Katzenrassen zu vergleichen. Sie sind "kleine Hunde" die ihrem Besitzer auf Schritt und Tritt folgen. Wer den ganzen Tag
arbeitet, sollte sich keine Bengalkatze ins Heim holen. Die Bengal würde unzufrieden und unglücklich werden. Wenn eine
Bengal zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, wird sie sich schnell eine Ersatzbeschäftigung suchen, nicht immer zur Freude des
Besitzers.
Leider werden Bengalen oft als Prestigeobjekt angesehen. Gekauft ist schnell mal aber die Bedürfnisse
der Schönheiten werden auf die leichte Schulter genommen, oder außer acht gelassen. Dies wiederum schadet der Rasse.
Das Vorurteil die Bengal wäre wild und unsauber ist dann schnell gefasst, leider und auch zum Leidwesen der Bengalen!
Dabei sind Bengalen zauberhafte und anmutige Geschöpfe,
man muss sie nur verstehen und lieben.
Überlegen sie es sich gut, ob sie ihr Leben mit den etwas anspruchsvollen
Wohnzimmerleoparden teilen wollen. Wenn ihnen meine hier aufgeführten Punkte zu Denken geben, kaufen sie sich lieber eine
andere Katze.
Wer eine ruhige Katze liebt, ist mit einer Bengal falsch bedient und sollte sich eine andere Katze aussuchen.
Wer aber Spaß und "Action" haben will, der wird seine helle Freude mit einem Wohnzimmerleoparden haben.
Zusammengefasst kann man sagen, dass Bengalen sehr verschmuste, gescheite, anspruchsvolle, verspielte, lustige und lebendige
Katzen sind aber keineswegs für "Jedermann" die ideale Rasse ist.
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